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Zum Alten Tagebuch

geht es,  wenn Sie auf den obigen Link klicken.  Es enthält ab dem 1. April 2009 die Dokumentation der Kandidatur um das Oberbürgermeisteramt der Stadt Duisburg.  Mit dem 6. September 2009 beginnt hier ein neues Kapitel,  mit dem Denk- und Gestaltungsprozesse meiner künstlerischen Arbeit an der “Sozialen Plastik” sichtbar gemacht werden.

Zur Lektüre auch dringend empfohlen:          Die Nachdenkseiten

Dieses Tagebuch ist  ein Werk unter  “CC” .

Aus

Herzliche Grüße.  Ich schaffs nicht. Aber ich wäre so gern dabei  gewesen.

Wie lautete noch die Frage?

Wer zahlt wirklich? Wer profitiert?

Und wer sorgt dafür,  daß das alles läuft wie geschmiert?

Cynismus

Interessant, daß der überwiegende Teil der deutschen Journaillie schon heute feiert, was gestern erst im übernächtigten Wahn entschieden wurde und nur Positives sehen. Das Hamburger Abendplatt titelt heute gar:

Zypern gerettet – auf Kosten der Reichen.

Ist das so? Woher wissen die das eigentlich?

Mich stimmt bedenklich, daß von so vielem gar nicht mehr die Rede ist, was vorher doch so wichtig war.  Die Renten zum Beispiel.  Die Zustimmung des Parlamentes von Cypern,  zum Beispiel.  Das sind elementar wichtige Fragen. Für uns alle.

Dazu gibt es aber dankenswerterweise zumindest einen Artikel in der FAZ,  der nicht übersehen werden sollte. Zu Wort kommt darin Herr Tirkides,  von der Laiki-Bank,  der Bank also, die jetzt aufgelöst wird.

Und da erfährt man dann auch einmal etwas zu den Themen, die irgendwie im Vollrausch unter den Tisch gefallen zu sein scheinen. Hier.

Zitate:

“Tirkides gab zu erkennen, dass er sich nicht sicher sei, ob die 56 Abgeordneten des zyprischen Parlaments am Freitag überhaupt wussten, dass sie ein Gesetz billigten, welches der Zentralbank bei der Neuordnung des Bankenwesens der Insel freie Hand lässt – ohne Notwendigkeit zur Genehmigung durch die Volksvertretung. „Aber sie hätten wissen sollen, worüber sie abstimmten“, sagte er.”

“Eine ungelöste Schwierigkeit besteht nach den Worten Tirkides’ darin, dass zu den in die „schlechte“ Bank überführten Einlagen auch die Rücklagen zyprischer Rentenkassen oder Versicherungen zählen. „Das ist das Geld, das Hunderttausende viele Jahre lang für ihr Alter zurückgelegt haben“, sagte er. Allein der Rentenfonds der Angestellten der Laiki-Bank habe über ein Guthaben von etwa 500 Millionen Euro verfügt. Davon gehen nach dem derzeitigen Schema 100000 zur „guten Bank“, während 499,9 Millionen einstweilen nicht mehr zur Verfügung stehen. Das gelte für den privaten ebenso wie für den staatlichen Sektor. „Vom Polizisten über den Feuerwehrmann zum Bänker oder Bäcker betrifft das alle“, sagte Tirkides. „Es gibt kaum eine Rentenkasse, die nicht auch bei der Laiki-Bank oder der Bank of Cyprus ein Konto unterhalten hätte.“ ”

Auf wessen Kosten wird Cypern tatsächlich gerettet ? Und wer sind diesmal die  Gewinner? Und wer wusste ( wieder einmal) die Zeit so gut zu nutzen? Kontrolliert unkontrolliert ?

Die Alarmglocken kann man doch gar nicht überhören! Und da fragt sonst keiner mal beharrlich nach, sondern alle ergehn sich in Analysen dessen, was sie noch gar nicht wissen können,  statt sich um das zu kümmern, was man wirklich herausfinden muss.  So mancher Journalist hat sich hier geistig mittlerweile derartig selbst enteignet, daß er nur noch mit den Schafen blöken kann.

Was ist los? Angst vor der nächsten Entlassungsrunde auf dem Weg zu einer gleichgeschalteten Presse? Ach, nee,  das heißt ja heute  “Konzentriertes Verlagswesen”.  Marktkonformer Journalismus für eine marktkonforme Demokratie ?

Vergessen, warum Ihr den Beruf mal ergriffen habt ?

Ferrero

Kein Küsschen für diese fabelhaften Kinder.  Man hat sie einfach nur hingehalten und dann “sitzengelassen”.

So geht der Schokokonzern mit seinen Kunden um.  Kinder-Schokolade? Nö.  Überraschung geht anders.  Das hat Edeka Zurheide gezeigt.

Und Sarah Connors? Hauptsach “Kinder”-Geld…?

Mein Dank an alle Menschen,  die 2 Cent und mehr für eine bessere Welt zu geben bereit sind.  Ganz besonders aber an die Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrer, die wir unterstützen sollten.

Für die,  die immer noch nicht wissen, was diese Kinder längst begriffen haben, hier der Link “Schmutzige Schokolade”

Was muss eigentlich geschehen,   damit wir,  die wir uns “Erwachsene” nennen,  den Kindern ( der Welt) so beistehen, wie es sich gehört?  Was ist das für eine Sorge,  die wir tragen, die über den Tag nicht hinausgeht? Gerade wird Ihre und die Zukunft Ihrer Kinder und Enkelkinder “ausverkauft”,  in ganz Europa, auf der ganzen Welt.  Sie lassen sich belügen und betrügen,  Sie lassen sich jedes Recht abnehmen, daß mit Blut, Schweiß und Tränen erstritten wurde.  Sie  sehen widerspruchslos zu,  wie ganz Völker ( auch unseres!) von “Märkten” in den Abgrund gestürzt werden und nehmen widerspruchslos hin, wie sie (auch wir!)  gegeneinander ausgespielt und aufeinander gehetzt werden,  schlimmer noch:  Viele hetzen mit.

Sie müssen endlich aufwachen!

Sie müssen aufhören, für Ihre Einzelprobleme zu streiten.  All diese Probleme haben hinter den Masken dasselbe Gesicht, hinter all diesen Problemen stehen immer dieselben Interessen.  Es sind nicht unsere.

Ein völlig enthemmter Kapitalismus, “total” ungezügelte Märkte,  eine in vielfacher Weise korrumpierbare Politik,  willfährige und/oder korrupte Politiker und schier grenzenlose Habgier und Dummheit drohen alles zu vernichten, was je erstritten wurde.

Und die Erde,  auf der wir leben, von der wir leben, wird mehr und mehr unbewohnbar gemacht,  Meere,  werden hemmungslos ausgebeutet und verdreckt,  wie auch die Mehrheit der Menschen, die auf ihr leben, hemmungslos ausgebeutet und ins Elend gestossen werden. Sie reissen sich das Wasser unter den Nagel, wie sie sich die Energieversorgung, ja unsere ganze Daseinsvorsorge, unser Gesellschaftsvermögen unter den Nagel gerissen haben. Und mit jedem Tag wird es schlimmer.

Und mit jedem Tag werden Sie stummer. Verzagter. Mutloser. Und ablenkungsbereiter.

Während “die da oben” sich immer weiter, immer stärker vernetzen, unsere Verelendung täglich mit Elan vorantreiben,  die Zukunft Ihrer Enkel, Ihrer Kinder vernichten,  fällt Ihnen mehr nicht ein,  als zu schweigen,  angesichts des Unrechtes das überall  geschieht, uns täglich umgibt?

Glauben Sie ernsthaft,  die Griechen,  Irländer,  Portugiesen, Spanier, Italiener, die  Menschen auf Cypern, deren Renten nach wie vor gefährdet sind ( Lese immer auch das Kleingedruckte!) Menschen, die sie auf Ihren Urlaubsreisen kennen und schätzen lernen konnten, glauben Sie, die könnten etwas dafür? Wollten unser Geld für ihr feudales Leben? Sie wissen, dass Sie keines hatten. Sie haben sie und ihre Lebensumstände kennengelernt.  Es bereichern sich doch die Immergleichen – und die von Ihnen gewählten Politiker schauen da nicht etwa tatenlos zu:   sie befördern diese Ungerechtigkeit,  sie profitieren von diese Vernichtung all dessen,  was uns am Herzen liegt.

Und sie bringen nicht nur die Demokratie um – sie bringen uns alle um,  während sie sich gleichzeitig die schönsten “Refugien” schaffen, Orte, Paradiese,  die der Krieg,  den sie schüren,  in ihrem Leben nicht erreichen wird.

Und das wollen Sie hinnehmen?

Was haben wir unseren Eltern und Großeltern Vorwürfe gemacht, weil sie nicht den Anfängen wehrten, weil sie schwiegen, weil sie wegsahen, weil sie nicht wahr haben wollten, was geschah, weil sie sich haben verführen lassen, von “Propaganda”.

Sehen Sie doch hin, sehen Sie doch genau hin, was passiert!  Lassen Sie sich doch nicht weiter täuschen dadurch, dass die Methoden “verfeinert” sind.

“Damals” “verschwanden” die Redakteure oder Zeitungen wurden verboten, Bücher wurden verbrannt.  Heute werden die Zeitungen gekauft, die Redakteure in Hartz 4 entlassen und Bücher nicht mehr verlegt.

“Damals” kamen Menschen, die beizeiten warnten, die verhindern wollten, die die Wahrheit sprachen oder schrieben, sie zur Anzeige brachten,  in Arbeitslager, wurden erschossen,  erschlagen, vergast -  heute verschwinden sie  in der psychatrischen Klinik, werden auf “intelligentere Weise” mundtot gemacht.

Wie kann es sein,  daß Sie die Zeichen nicht erkennen, die auf jeder (Werbe) Tafel,  jeder (Leuchtturm) Wand  zu lesen sind?

Und wie kann es sein, daß,  wenn Sie sie erkennen,  Ihre Stimme nicht erheben,  sondern sich die Tüte Chips schnappen und ” das alles endlich mal vergessen ” wollen?  Weil Sie ja doch nix ändern können, weil “die da oben ja doch machen, was Sie wollen”?

Seit der Tragödie von Duisburg,  seit der Loveparade,  der Abwahl , und der unheilvollen Wahl von Sören Link,  bin ich nahe dran,  wirklich jeden Tag,  die Hoffnung aufzugeben.  Dennoch ringe ich. Immernoch. Um jeden Einzelnen,  und jeden Tag.  Auch um mich.

Sie?  Sie ringen in Ihrer Mehrzahl nicht um sich.  Sie ringen nicht einmal mehr darum, die Welt für Ihre Kinder und Kindeskinder zu erhalten.  Sie lassen Sie mutter- und vaterseelen allein mit den Problemen, die Sie durch Ihre Tatenlosigkeit und Ihr Schweigen erst schaffen,  ihnen über- und hinterlassen.

Das kann doch nicht alles gewesen sein – dass wir an den guten Zeiten mal geschnuppert haben und den Kindern dann Dreck hinterlassen!

Was wollen wir denn sagen, “danach”?

Was soll unser “Entschuldigung” sein ?

Wir hätten von nichts gewusst? Mitten in der “Informationsgesellschaft” ? Wir hätten versäumt, dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, den Fernsehanstalten beizeiten zu sagen, daß sie nicht mit Quoten zu konkurrieren,  sondern uns umfassend zu informieren haben? Weil wir genau dafür zahlen?

Und dann war es irgendwie, irgendwann, ganz plötzlich, zu spät?

Wir hätten kein Internet gehabt und wenn, dann war da immer nur die Suchmaschine, You Porn und My Free Farm  gewesen?

Und wir hätten uns ja ausgetauscht, mit diesen smarten Telefonen, bei Facebook, aber da konnten wir nicht anders,  als uns immer nur um uns selbst drehen? Wir waren zu alt,  wir kamen damit ja gar nicht mehr zurecht? Und ehe wir uns versahen…?

Ich weiß nicht,  was ich noch tun kann, um Menschen von der Couch zu kriegen.  Hoffen? Ja.   Beten? Ja.

Sagen Sie`s mir nicht,  falls Ihnen noch etwas einfällt :  Tun Sie`s einfach selbst.

Und:  Halten Sie sich nicht weiter tapfer!    Ermutigen Sie sich!!!  Zu neuen Taten.

Hier noch ein Link,  zu einer Rede von einem,  der offensichtlich klüger geworden ist. Hätt ich mir zwar früher gewünscht, aber besser spät als nie.  Die Spezialdemokratie ist von solchen Erkenntnissen noch weit entfernt.

“Wenn die sich sträuben…

dann mal eben Indikation von Leidensdruck…” Work hard, play harder.

Bitte, bitte, bitte :  sehen Sie sich das an!

Sie müssen endlich begreifen,  dass und wie “Change-Agents” den “Change nachhaltig implementieren”,  um “kulturelle Veränderungen, die richtig tief gehen” durchzusetzen und  in “Forming-Phasen”  “in die DNA jeden einzelnen Mitarbeiters zu pflanzen”.

Wachen Sie endlich auf!

Da hilft dann nur eines :

Abwählen.

Gründe haben Sie inzwischen ja genug.

Der Fluch der Karibik

“Das ist nicht illegal,  sondern legal.” … (Zitat Schäuble)

Warum eigentlich?  Eine Frage,  zu deren Beantwortung die noch zu gründende Stiftung sicherlich wesentlich beitragen könnte.

Stifter gesucht

Wenn sich niemand findet, sollten wir zusammenlegen, was uns noch geblieben ist.

Die Zeit

sollten Sie sich nehmen:   Schin Bet

Abgeordnetenbestechung

bestrafen.  Petition bitte unterzeichnen.

Nach wie vor …

nicht mein Präsident,  der, nicht zum ersten Mal,  die Lebenswirklichkeiten Anderer so völlig verkennt.

Wir werden uns auch weiter selbst helfen müssen, Schwestern und Brüder…

Wer hat das Geld?

Staatsgeheimniss(e)

Die Spanien-Rettung.

Eine Botschaft an uns.

Das ist keine Gängelei mehr.

Die erweiterte Raucherhatz betrachte ich als persönlichen Angriff. Ich werde Widerstand leisten bis zum letzten Zug.  Derzeit noch mit, dann eben ohne Menthol.  Und ich bedanke mich für diesen Beitrag.

Wehren! Endlich aufwachen!

Aus der EuropäischenWirtschaftsförderungsgesellschaft

Traurig

Ohne Worte.

Angst vor schmutzigen Tricks.

Ich las heute diesen Artikel.

Und ich bin einigermaßen erleichtert, daß dem ein oder anderen nach den gestrigen Meldungen doch noch Bedenken kamen. Die Angst vor schmutzigen Tricks ist mehr als berechtigt und ich habe mich gestern schon über die Meldungen und insbesondere deren Bewertung gewundert.

Es gabe  zu keinem Zeitpunkt einen Grund davon auszugehen, daß sich irgendetwas geändert hätte, nur weil das “Umzugsmanagement” einstweilen ruht.  Die Sache ist doch die,  dass dieser fabelhafte Investor, immernoch  im  Verbund (!) mit allen anderen Beteiligten dieses  “Devil-Deals”,  nach wie vor seinen Interessen intensiv nachgeht.  Da das Finanzamt auf Zahlung der Grunderwerbsteuern besteht und das m.M. nach juristisch völlig korrekt tut, sowohl, was den Fälligkeitszeitpunkt, als auch die  Schuldnerschaft(en) angeht, sucht man nun offenbar nach einem anderen Weg, das Unmögliche doch noch möglich zu machen,  in dem man vom Kaufvertrag -lzunächst einmal- zurücktritt.

Um sich nicht dem Vorwurfe auszusetzen, hier aus “Steuervermeidungs/verzögerungs-gründen” zu handeln,  also “gestaltungsmissbräuchlich” zu agieren, ist es natürlich notwendig,  die Ernsthaftigkeit des Rücktrittes vom Vertrage in keiner Weise in Frage zu stellen.  Und das geht natürlich nicht, wenn man gleichzeitig weiterhin ein Umzugsmanagement betriebe.  Und nur deswegen ist es m. M. nach unabdingbar, daß alle Aktivitäten,  die dem Eindruck,  den man erwecken will  zuwider liefen,  sofort einzustellen,  da ansonsten die Glaubwürdigkeit des Rücktritts “augenscheinlich” in Frage zu stellen wäre.

Nichts, aber auch gar nichts, ist für die verbleibenden Mieter der Zinkhüttensiedlung gerettet.

Man treibt ein Spiel mit Ihnen, von Anfang an, das zynischer nicht sein könnte.

Man treibt es ohne jeden Skrupel.  Es entsetzt mich zu lesen,  dass sich einzelne Ratsmitglieder dessen zunehmen bewusst werden und dennoch schweigen.

Und es macht mich unendlich traurig, zu lesen, daß bereits “umgesiedelte” Mieter, Ihres Lebensmutes, ihrer gewohnten sozialen Umgebung beraubt, zwischenzeitlich verstorben sein sollen.

Und e s sollte Sie entsetzen,  daß der , den Sie sich nach all den schrecklichen Ereignissen zu Ihrem Oberbürgermeister gewählt haben,  zu all dem nichts Gescheites zu sagen hat, schlimmer noch:

daß er jedes Versprechen,  das er im Frühling gab,  im Sommer  schon gebrochen hatte.

Bleiben Sie wachsam. Sie haben mehr als einen Grund dazu.  Und kämpfen Sie!

Verteidigt Eure Märkte!

Keine Privatisierung der Wochenmärkte!  Niemals.  Nirgends.

Noch ein Weckruf.

Seien wir realistisch:

versuchen wir das Unmögliche.  Ein Weckruf. hHHerbst 040

Warum starb Ousman Sey ?

Dortmund.

Dortmund.Eine ganz undurchsichtige Geschichte”

Eine Lanze, für die Hausfrau gebrochen

Das muss ich mal loswerden, sonst erstick ich noch dran:

“Die Hausfrau”,  egal ob schwäbisch oder aussem Pott,  ist nicht blöd!

In letzter Zeit wird sie, was das Sparen angeht, vermehrt, wohl  zu Zwecken der Vereinnahmung, zitiert, allerdings immer unvollständig – und damit falsch.  Sie setzt das  Wort “Spare” nämlich nicht alleinstehend in die Befehlsform, sondern verwendet es innerhalb eines ganzen Satzes.  Das kann sie nämlich gut, ganze Sätze bilden. Ihre Devise lautet also , korrekt und vollständig zitiert:

Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not.

Eine gute, eine freundliche, eine weise Empfehlung.

Wer sich in wirtschaftlich guten Zeiten aber auch noch die Kreditlinien erhöht, um das Geld wirklich mit vollen Händen zum Fenster hinauswerfen zu können, statt Rücklagen zu bilden,  der kann sich bei seinem   “Kaputtsparen” unter keinen Umständen auf  ein  Rezept “sparsamer Hausfrauen” berufen.

Die “sparsame Hausfrau” braucht auch keine Schuldenbremse -  sie ist die Schuldenbremse.  Sie kann in wirtschaftlich schlechteren Zeiten auf Angespartes zurückgreifen, und  “normal” ihre Ausgaben weiter bestreiten.

Jedenfalls solange,  wie sich kein nimmersatter Staat an ihr Erspartes macht und damit seine Probleme zu ihren.

Dieses ganze Elend,  das derzeit in Europa “produziert” wird,  das “Kaputtsparen” , das steht eben genau nicht! auf der “Agenda” von guten Hausfrauen !  Das haben “Politiker” , zu verantworten,  die von Tuten und Blasen vielleicht was verstehen mögen,  aber nicht,  wie man ein Haus hält.

Die Verantwortung für all das, was passiert,  – die tragt mal schön allein, Herrschaften und lasst die Hausfrauen aus eurem verlogenen Spiel.  Die haben beizeiten gewarnt.  Und Euch gute Ratschläge erteilt,  “Sprüche vonne Omma” über die ihr euch lustig gemacht habt. Und einer davon lautete:

Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.

und eben nicht:

“Spar in der Not auch das Essen, leb von Luft,  und kauf dir von dem vom Munde abgesparten bei der Bank   Zeit zu deren Rettung vor ihrer Pleite, damit alle “nervösen Märkte” schön in Ruhe weiterspekulieren können.  Gegen ganze Volkswirtschaften, jetzt auch mit Nahrungsmitteln.”

So einen gefählichen Blödsinn denkt sich keiner aus, der mit beiden Beinen mitten im Leben steht. Um sowas zuzulassen, gar aktiv zu betreiben  – da muss man dann wohl Politiker sein. Keine Hausfrau wäre dazu jemals fähig.

Danke, Herr Augstein !

Während ich sprachlos das Geschehen noch betrachtete, hat einer schon ausdrücken können, was ich noch nicht vermochte.  Hier.

Was mich am  Meisten aber schockiert hat, über all die persönlichen Niederträchtigkeiten hinaus, die die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Gedicht in den Hintergrund treten lassen bzw. ersetzen sollen,  das, was mich so sprachlos macht(e),  ja nachgerade schockiert,  das ist ( neben den diskriminierenden  “Kommentierungen”,  die auf das Alter von Herrn Grass “zielen”)  die Tatsache,  daß mehrere “Kommentatoren” (unwidersprochen) in Abrede stellen,  daß es sich bei dem in der Diskussion stehenden Werk um ein Gedicht handelt.  Vielfach wird dies sogar explizit bestritten,  das Gedicht wird als  “bloßer Brief” oder als “schriftliche Meinungsäußerung”  abfällig betitelt – und abgetan.

Das muss man sich vorstellen:

Einem vielfach ausgezeichneten Literaten, einem Nobelpreisträger,  wird bestritten,  daß das, was er schrieb, überhaupt ein Gedicht seie!  Das! widert mich an -  und es lässt mich grausen.

Da sollten Sie mal drüber nachdenken,  Sie,  die Sie sich als  “geistige Elite” verstehen und sich auf solche Art “artikuliert” haben.

Anmerkung am Abend

Ich las gerade das hier.

Zitat:  “Unterdessen kommt Kritik von der gleichnamigen Initiative Neuanfang für Duisburg. Dessen Sprecher Theo Steegmann betonte gegenüber Radio Duisburg, dass er Michael Rubinstein keine realistischen Chancen ausrechne. Man sehe daran, dass dahinter nichts anderes stehen würde, als die Person Werner Hüsken selbst und seine Sehnsucht sich zu profilieren”.

Ich möchte dazu folgendes anmerken:

Wer so völlig intransparent handelt,  wie Herr Steegmann und die von ihm  “geleitete” Initiative,  wer  die Gelegenheit hatte,  einen Kandidaten zu benennen und darauf verzichtet, der sollte tunlichst davon Abstand nehmen,  die Entscheidungen anderer zu bewerten und im Besonderen,  diese in der Öffentlichkeit (und in der Nichtöffentlichkeit) herabzusetzen.

Ganz ganz schlechter Stil,  Herr Steegmann,  den Sie hier in jeder Hinsicht pflegen.

Die Interessen der vielen tausend Duisburger, die sich von einem Neuanfang etwas anderes versprochen haben,  als Ihre lapidare Feststellung,  der sei ohne Kommunalwahl nicht möglich, vertreten Sie meiner Auffassung nach nicht (mehr).

Sie sollten sich auch nicht weiter als  “die” Initiative begreifen und darstellen, – das war sie nie.  Sie war ein Zweckbündnis unterschiedlicher Initiativen.  Die Interessen der Bürger vertritt jedenfalls derzeit Herr Hüsken,  was immer Sie von ihm halten mögen (und was im Übrigen gar nichts zur Sache tut),  deutlich mehr und transparenter als  Sie.

Frühlingsanfang

und eine gute Nachricht.

Das Allerletzte.

Das hier,  das ist das Allerletzte! Eine ganz neue Art der Volksverarschung …

Ich hätte nicht angenommen, daß die Bürger von irgendjemandem noch tiefer ge- und enttäuscht werden könnten,  als von ihren gewählten Vertretern.   Sie, meine Herren “Vorstände” haben für mich mit der heutigen Meldung ganz neue Maßstäbe gesetzt…

IM Jäger lässt prüfen …

Ich hoffe,  Sie haben das nicht überlesen. Hier.

“Duisburgs SPD-Parteichef Ralf Jäger erklärte gestern, es werde geprüft, die OB-Wahl in Duisburg zusammen mit der Landtagswahl am 6. Mai stattfinden zu lassen.  “Es gibt aber Fristen, die einzuhalten sind.”

Das würde ihm natürlich schon sehr gut in seinen spezialdemokratischen Kram passen, dem Herrn Jäger, wenn er das, was er schon in “trocknen Tüchern” glaubt, jetzt auch noch ganz ganz flott “verLinkt” bekäme.

Am Besten so flott,  dass kein unvorhergesehener, unabhängiger (und damit für einschlägigen Kreise unkontrollierbarer)  Kandidat ausreichend Zeit findet,  sich den Bürgern bekannt zu machen…

Erst verschleppen, rauszögern, dann die vermeintliche Gunst der Stunde nutzen wollen, um tüchtig zu beschleunigen…

Nur zu,  Herr Jäger,  nur zu.

Sie werden auch schon noch merken, daß das da,  am Ende des Weges,  kein beschränkter Horizont ist,  sondern die Mauer am Ende der Sackgasse,  in der Sie grade so lustvoll Vollgas geben…

Grüße an Herrn Rubinstein

Dieses Marionettentheater muß ein Ende haben! Und zwar zügig! Fristen drohen, Eile ist geboten!

Werter Herr Rubinstein,

ich bitte Sie,  unabhängig von der “Findungsverhinderungskommission”,  eine eigenständige Kandidatur für das Oberbürgermeisteramt ernsthaft zu erwägen.  Die Rechnung derer, die hier seit Monaten an sämtlichen  Strippen ziehen,  darf nicht aufgehen.

Es war zu befürchten,  dass man den gesamten Findungsprozess solange hinauszögerte, dass einem wahrhaft unabhängigen Kandidaten kaum noch die Zeit bliebe, die erforderlichen Unterstützerunterschriften zu einer  eigenständigen Kandidatur zu sammeln.

Fassen Sie sich bitte ein Herz.  Und pfeiffen Sie auf den “Konsens” mit zweifelhaften “Findern”. Das hat nichts mit “spalten” zu tun – die Stadt ist längst gespalten und der Riss geht nicht durch das Rathaus, wie man meinen könnte,  er verläuft zwischen den Bürgern und denen, die sie so schlecht vertreten.  Ein Oberbürgermeister, den die Bürger als ihre erste Wahl erfahren und begreifen können – und nicht als Vertreter “seiner” Partei kann unendlich viel Vertrauen schaffen.

Unterstützung,  Konsens, und den notwendigen Rückhalt, – den werden Sie zuverlässig bei den Bürgern Duisburgs finden,  die sich nichts sehnlicher wünschen, als einen unabhängigen, aufrechten Streiter für ihre Interessen,  einem Menschen,  dem Sie Vertrauen können, bei dem sie Gehör finden, ihre Belange gut aufgehoben wissen,  der sie informiert und so vorbildlich repräsentiert.

Ich bin sicher, wenn Sie für die Bürger kandidieren,  jetzt ein völlig befreites “Ja” sagen können,  werden die Unterstützerunterschriften schneller gesammelt sein,  als die Fristen ablaufen…

Der falsche Präsident

Ich teile diese Auffassung.

Ehre, wem Ehre gebührt

Nachdenkseiten :

“  Dem Gesetz nach gibt es keine Regelung, wer über die Frage zu entscheiden hat, ob einem zurückgetretenen Präsidenten der Ehrensold zusteht. In der Praxis hat es sich eingebürgert, dass diese Entscheidung vom Bundespräsidialamt getroffen wird.

Diese Regelung ist vor allem in der Causa Wulff nicht hinzunehmen.

Der Chef des Bundespräsidialamtes ist ein gewisser Lothar Hagebölling. Hagebölling wurde im Juni 2010 von Christian Wulff in diese Position befördert. Zuvor war er Chef der Staatskanzlei des Landes Niedersachsen und somit ein direkter Vertrauter von Wulff. Dass Hagebölling seinem Förderer nicht den Ehrensold verweigert, ist natürlich klar. Einen besonderen Hautgout hat in diesem Zusammenhang auch der Umstand, dass Hageböling als ehemaliger Chef der niedersächsischen Staatskanzlei – z.B. wegen des Nord-Süd-Dialogs – selbst im Fokus der Ermittlungen steht. ”

Grenzen

Las ich gerade:  ” Die Grenzen verlaufen nicht zwischen Ländern, sie verlaufen zwischen arm und reich.”

Lassen Sie sich nicht täuschen, über das, was tatsächlich geschieht.  Und helfen Sie, wenn Sie können.  Direkt.

Ohne uns. Wieder mal.

Scheinheiliger. ( update:  Oder nicht? )

Die “Bild” hat ihren Wunschkandidaten also doch noch durchgesetzt…  Mit Verspätung, dann aber im Eiltempo…

Mir hätten Selbstachtung ebenso wie Anstand verboten, mich unter den gegebenen Umständen, von solchen Medien wie Menschen ins Amt hieven zu lassen.  Da muss schon eine Menge persönlicher Eitelkeit im Spiel sein,  wenn ein Mensch sich derartig in die Manege treiben lässt…

(update:  ich erhoffe,  dass Herr Gauck zu all diesen Vorgängen noch vor seiner Wahl deutlich Stellung bezieht.  Dass er “die Würde des Amtes” noch vor einer etwaigen Berufung wiederherstellt, in dem er zu diesem unwürdigen politischen Geschachere, (das die Bürger stets ausschloss) und zu dem allgegenwärtigen “medialen Massenbeschuss” (dass die Bürger blöd hält) deutlich Stellung bezieht.  Das! schafft Vertrauen der Bürger in ihren höchsten Repräsentanten.  Vertrauen wieder herzustellen,  bei den Bürgern ! dieses Landes , das muss die Aufgabe des nächsten Präsidenten sein.  Wie immer wieder betont wird,  hat der Bundespräsident “nur” die Macht des Wortes.   Von dem nächsten höchsten Repräsentanten dieses Volkes erwarte ich mir, daß er von dieser Macht endlich einmal Gebrauch macht, und seine Stimme erhebt für dieses Volk , welches er repräsentieren soll und nicht  für die wirtschaftlichen und politischen Eliten dieses Landes.  Gerade weil es sich nicht mehr repräsentiert fühlt von seinen gewählten Vertretern,  die sich von der Wirklichkeit in diesem Lande immer mehr zu entfernen scheinen.  Ich erwarte von einem Bundespräsidenten, daß er nicht nur ein Repräsentant  im Äußeren ist,  sondern auch ein Repräsentant des Volkes im Inneren ist.  Weil dies notwendig ist.  Weil es wenigstens einen Menschen in diesem Lande geben muss, den die Bürger als  Fürsprecher für Ihre Belange noch empfinden können, wenn schon das Vertrauen in die  gewählten Vertreter  so sehr gelitten hat,  daß sie an deren Verständnis von  Demokratie  verzweifeln.  Weil diese “marktkonforme”  Demokratie ihre materielle und seelische Existenz bedroht und sie zumindest eines wortmächtigen Fürsprechers bedürfen.

Wir brauchen einen “Bürgerpräsidenten” – das ist meine tiefe Überzeugung.  Einen, der bereit und fähig ist,  denn wirtschaftlichen und politischen Eliten dieses Landes die Leviten zu lesen. Einen, der sich nicht scheut,  deutliche Worte zu reden – und sich nicht instrumentalisieren lässt.

Einen,  der auch Gegenkandidaten hatte,  als er  “zur Wahl” stand. )

Wenn die Piraten doch bitte bitte bitte diesen vorschlagen würden…

Step by Step

Man sieht sich ….

Abwahlkrampf

Sie wollen wissen, ob ich etwas zu den neuesten Entwicklungen schreibe?  Zu diesen:

Zitat:

Die Bürgerinitiative „Neuanfang für Duisburg“ bereitet gemeinsam mit Parteien, Bürgern, Gewerkschaften und Kirchengemeinden bereits den „Abwahlkampf“ vor – die Mobilisierung der Bürger vor dem Bürgerentscheid zur Abwahl von Adolf Sauerland. Dass unter den knapp 80.000 Unterschriften gegen den Oberbürgermeister, die Bedienstete der Stadt Duisburg seit dem 17. Oktober kontrollieren, mindestens 54.885 gültige sind, dass die Duisburger folglich im März 2012 über die politische Zukunft des CDU-Politikers entscheiden dürfen, daran zweifelt bei „Neuanfang für Duisburg“ scheinbar wirklich niemand.”

Einstweilen schreibe ich dazu nur soviel:

Dies wäre der richtige Zeitpunkt gewesen,  das genaue Gegenteil von dem zu tun,  was die Sprecher der Initiative Neuanfang ankündigen.

Dies ist der Zeitpunkt,  sich ganz und gar und ausschließlich auf die Seite der Bürger zu stellen – statt an die Seite derer,  die,  während sie unermüdlich Unterschriften sammelten,  ebenso unermüdlich die Pfründe schon neu zu verteilen begannen.

Sie verspielen leichtfertig und ohne jede Not das Vertrauen, daß Sie bei den Bürgern gewonnen haben, wenn Sie diesen Weg beschreiten.   Sie sollten ihn sorgsam überdenken – und Abstand davon nehmen.  Den “Abwahlkampf” – den führen die, mit denen Sie ein Zweckbündnis meinen schließen zu müssen, im ureigenstem Interesse und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln ganz allein.  Jetzt.  Nachdem die Bürger ihnen den Weg dazu geebnet haben.

Wenn die  Vertreter der “Initiative Neuanfang”  die Abwahl des Oberbürgermeisters in die Hände der Bürger gelegt wissen wollten,  dann haben sie spätestens am 12.12.  ihr Ziel erreicht.

Sie sollten dann aber die Bürger,  die sich so eindrucksvoll bewegt haben, und sich weiter bewegen wollen, nicht darin aufhalten,  ihre Vorstellungen von einem Neuanfang unabhängig und von Parteien vollständig unbeeinflusst weiter zu entwickeln.

Krisenzipfel

Was da gefeiert wird …. Hier.

Dauerwerbesendung

Hier.

Global Revolution.  Nun stellen Sie sich das einmal vor

Zur Einstimmung sollten Sie mal am Burgplatz anfangen,  mit Ihrem Protest. Nach dem heutigen Tage müsste doch auch der gutmütigste Mensch  “den Papp aufhaben”.  Man hat Ihnen doch jetzt deutlich gezeigt, was man von Ihnen und Ihrem demokratischen Verlangen hält. Wollen Sie denn jetzt endlich mal vor das Rathaus ziehen – oder wollen Sie warten bis ans Ende aller zu erwartenden Prozesse, bevor Sie sichtbar werden?

Man wird Sie so lange nicht ernst nehmen, wie Sie sich nicht entschließen, die Burg zu belagern.

Mittlerweile ist man sich dort doch sicher, das man mit Ihnen einfach Alles! machen kann. Sie existieren ja nur auf dem Papier – und selbst da  spricht man Ihnen die Existenz schon vorbeugend ab.

Werden Sie sichtbar !

Zeigen Sie, dass Sie keine Fälschung sind,  sondern das Original eines mündigen Bürgers.  Lassen Sie sich nicht weiter diffamieren und verhöhnen! Genug ist genug!

Und erzählen Sie nicht wieder,  man könne doch nicht mit einer kleinen Gruppe das Demonstrieren anfangen.   Seien Sie sicher,  es werden sich täglich mehr Menschen einfinden, wenn die erst wissen, wohin mit Ihrem Protest.

“Millionenschwere Rechenfehler”

mal über den Tellerrand gekuckt: Hamburger Abendblatt

” Millionenschwere Rechenfehler” so titelt ein Artikel im heutigen Hamburger Abendblatt.  Über Kalkulationsfehler im Angebot für den geplanten Bau der Millerntor-Gegengerade…                   Generalunternehmer:  Hellmich.

Zitat: “Doch das Angebot beinhaltete grobe Fehler. Besonders auffällig: Beim Welle-Modell war das Dreifache der tatsächlich benötigten Stahlmenge berechnet worden. Die Kalkulation wurde unmittelbar um 2,5 Millionen Euro nach unten korrigiert. Der einzige Rechenfehler? “

Ein Blick in die Umgebung …

Merkblatt der “Dinkelgemeinde” Heek.  Ratsmitgliedern an die Hand gegeben.

Sonntagslektüre

Rechtliches.

Und die erneute Frage:

Wieviel “Ermächtigungen” wurden in dieser Stadt erteilt, wieviele “Tischvorlagen” und “Dringlichkeitsentscheide” gibt es ? Und:    Sind vorgesehene Ausnahmen vielleicht schon längst zur Regel geworden?

Ausdrücklich sei auf eine Rechtsfolge hingewiesen:

Ein Verstoß gegen den „Grundsatz der Sitzungsöffentlichkeit“ hat die Nichtigkeit der Beschlüsse zur Folge…

Noch ein guter Tag

Lesen Sie mal. Hier.

Schlag auf Schlag

Über Dringlichkeitsbeschlüsse und  die Möglichkeit ihrer Rücknahme.  Hier.

Ich weise darauf hin, daß die Behandlung dieses Themas im öffentlichen Teil der Ratssitzung stattzufinden hat, eine andere Handhabung ist m.M.n. rechtswidrig.

Ein bemerkenswerter Tag.

Stefan, ich dank Dir insbesondere für diese Worte:

“Aber der Skandal, das wofür alle Duisburger aufstehen und vor das Rathaus ziehen müssten; das was zu Protesten führen muss bis Adolf sein Amt aufgibt ist, aus welchem Topf das Gutachten, dass nur ihm was nutzte und nutzen sollte, bezahlt werden sollte:  …”

Gerade las ich bei facebook, dass sich die ersten Duisburger auf den Weg zum Burgplatz gemacht haben.

Donnerlüttchen … Pleiten, Pech und Glücksfälle.

Vierhundertzwanzigtausendzweihundertsechzig Euro und fünfzehn Cent.

“Die Rechnung für das Loveparade-Gutachten wollte die Stadtspitze ursprünglich mit den übrig gebliebenen Mitteln aus der Soforthilfe für die Loveparade-Opfer begleichen.”

Sagen Sie mal

reicht es Ihnen jetzt vielleicht? Hier.

Wo sind Eure Löwenzähne ? Habt Ihr die Trillerpfeiffen verlegt?

Schlimmer? Immer!

Das auch noch …

Aktuelles

und los geht sie,  die überörtliche Berichterstattung… Hier.

Eine Anmerkung noch zur  Einlassung von Frau Bas auf facebook:

Da kann man nur noch fassungslos den Kopf schütteln.”

Werte Frau Bas,

Sie sind Bundestagsabgeordnete. Und es fällt Ihnen nach wie vor nicht mehr ein, als fassungslos den Kopf zu schütteln? Da ist alles,  was Ihnen zu den Vorgängen in Ihrem Wahlkreis einfällt, das wiederholte fassungslose Kopfschütteln?  Ist mir entgangen, daß Sie in den vergangenen Monaten einmal etwas Anderes getan haben?

Überlas ich irgendwo Ihre eindeutigen Stellungnahmen? Entging mir ihre scharfe Verurteilung dessen, was sich hier abspielt? Überhörte ich eine lautstarke Aufforderung auch an Ihre Partei, alles, aber auch alles zu tun, um weiteren Schaden von der Stadt – und der Demokratie abzuwenden? Habe ich einen offenen Brief übersehen, in dem zumindest Sie Ihre Wähler Ihres uneingeschränkten Beistandes in dem Kampf versicherten, den diese nun zusammen mit anderen Duisburgern allein deshalb zu leisten haben, weil ihre gewählten Vertreter auf ganzer Linie versagten?

Sie beklagen Politikverdrossenheit?

Da kann ich nicht einmal mehr den Kopf fassungslos schütteln.  Da bleibt mir nur stilles Staunen.

Was denn noch?

Heute morgen erhielt ich ein mail, mit der dringende Bitte,  hierzu etwas zu schreiben.

Diese Bitte war so eindringlich geäußert, daß ich sie nicht völlig unbeantwortet lassen will.

Was aber soll ich denn dazu schreiben? Es wäre an der Ministerpräsidentin diese Vorgänge zu bewerten – oder einmal zu erklären, warum sie es nicht tut.

Was soll ich zu all diesen Vorgängen in Duisburg schreiben, was ich nicht dutzendfach schon geschrieben hätte?

Immer wieder lese ich neu von der Scham, von der Sprach- und Fassungslosigkeit, die die Duisburger ergreift, angesichts dessen, was sich nun seit über  einem Jahr in dieser Stadt, vor den Augen der gesamten Weltöffentlichkeit, abspielt.  Ich lese vom Stillstand, von Lähmung, vom Chaos in der Verwaltung, lese, wie ein um die andere “gesellschaftlich relevante Gruppe” offen davon spricht, daß von “geordnetem Verwaltunghandeln” keine Rede mehr sein kann. Ich lese von der Behinderung von Vereinsleben, vom Ruinieren der Gebag, lese davon,  mit welch maßloser Arroganz ( und Siegesgewissheit), gerade diejenigen, die verantwortlich zu machen sind, für das, was geschah und geschieht, den Bürgern dieser Stadt entgegentreten.

Ich lese von Willkürakten und Schikanen, ich sehe, wie man “die Daumenschrauben anzieht”, lese, mit welcher Chutzpe sich Greulich über einen Ratsbeschluss hinwegsetzt, das Tropenhaus schliesst.

Ich sehe Stadträte, die sich all das bieten lassen,  die sich täglich neu, nicht nur von Sauerland und Consorten, einen Ring durch die Nase ziehen lassen, sondern auch von ihren eigenen Fraktionsspitzen -  die offenbar seit über einem Jahr  nichts Dringlicheres zu tun haben,  als aus all diesen tragischen Ereignissen machtpolitisches Kapital zu schlagen und sich Posten, Pöstchen, Dienstwagen und allerlei Vergünstigungen zu sichern suchen.

Die Bürger?

Stehen vom ersten Tag an völlig allein auf weiter Flur. Verlassen von allen ihren gewählten politischen Vertretern, versuchen sie durch unermüdlichen Einsatz, sich mit einem langwierigen Abwahlverfahren aus dem Würgegriff zu befreien,  der ihnen und der gesamten Stadt den Atem raubt und den Garaus zu machen droht.

All das habe ich kommentiert.  Ich habe auch mehr als einmal darauf hingewiesen, daß es gemäß der Gemeindeordnung NRW sehr wohl möglich ist, unter bestimmten Voraussetzungen, einen Stadtrat zwangsweise aufzulösen.

Und ich habe die Frage gestellt, ob diese Voraussetzungen nicht allesamt und ausnahmslos gegeben sind.

Wie weit muss diese Stadt denn noch ruiniert, weltöffentlich blamiert werden,  bevor die Ministerpräsidentin einschreitet?

Was soll ich noch schreiben, was ich nicht schon dutzende Male geschrieben hätte und sich in diesem Tagebuch nachlesen lässt?

Sie schreiben in den Kommentaren zu den jeweiligen Artikeln von Fassungslosigkeit, Scham, Sprachlosigkeit und dass,  immer wenn Sie glaubten, schlimmer ginge es nimmer, Ihre Erwartungen doch noch übertroffen wurden,  daß es immer weiter abwärts ginge.

Dazu kann ich Ihnen allerdings etwas schreiben, was ich noch nicht schrieb:

Es ist höchste Zeit, dass Sie Ihre Fassung wiedergewinnen, dass Sie aufhören sich fremdzuschämen, dass Sie Haltung annehmen,  ihre Sprachlosigkeit überwinden und mit allem Nachdruck deutlich klar machen, daß Sie dieses Elend beendet wissen wollen.  Denn eines wollen wir festhalten:

Stünden nur die Hälte derer, die bisher für die Abwahl unterschrieben haben, vor dem Rathaus, demonstrierten sie auf den Strassen Duisburgs öffentlich, was sie von dem ebenso würde-  wie anstandslosen Gebahren ihrer politischen Vertretern halten,  dann würde uns nicht nur das zeit- und geldraubende Abwahlverfahren erspart bleiben,  sondern auch viele weitere Monate der öffentlichen Blamage und des  willkürlichen und schikanösen Handelns, mit dem man sich mittlerweile ungeniert gegen die eigenen Bürger wendet.  Monate, in denen ansonsten ungehindert weitere Fakten geschaffen werden, Fakten und Verträge, die uns allesamt teuer zu stehen kommen.  Und wir können nur hoffen, daß nicht an einer der anderen “Baustellen” wieder Menschen zu Schaden kommen.

Es sind schon viel zu viele Monate verstrichen. Und mit jedem einzelnen Tag ging und geht es weiter bergab, wurden und werden wir weiter finanziell verstrickt, versinken tiefer und tiefer im Sumpf.

Ein Sumpf, in dem schon so viele so tief stecken, dass Sie von Anfang an nicht darauf hoffen durften, daß Ihnen die von Ihnen gewählten Verteter beistehen würden. Da steht manch einem nicht nur das Wasser bis zum Hals…

Sie, die Duisburger, sind da ganz auf sich allein gestellt.  Es ist einzig noch an Ihnen,  das Blatt zu wenden.

Das eine tun – und das andere nicht lassen.  Das ist es, was ich Ihnen heute noch raten kann.

Sie sollten in einer noch überwältigerenden Anzahl Unterschriften zur Einleitung des Abwahlverfahrens leisten.  Und wenn ich “überwältigend” schreibe, dann meine  ich das auch.  Das Beste wäre, zahlenmäßig selbst die Wahlbeteiligung der letzten Kommunalwahl noch zu übertreffen.

Ein Votum, das so eindeutig ist, dass man darüber in den Abendnachrichten berichtet.

Dass will ich sehen,  ob man sich auch dann noch an Ämter klammert und sich noch offener gegen die Bürger stellt.

Und gleichzeitig sollten Sie selbst sichtbar werden. Demonstrieren.  Muß ja nicht auf dem Burgplatz sein, dass wird man Ihnen eh nicht genehmigen.  Sie können sich ja stattdessen mit Decken und Picknickkörben auf der Mercatorwiese vor dem SilberPalazzo treffen.  Die Presse berichtet von überall …. Werden Sie sichtbar und machen Sie dabei was Schönes! Zeigen Sie in der Not Ihre Tugenden!

Lernen Sie sich kennen,  Sie alle,  die unterzeichnet haben. In fröhlicher Runde mitten in der Stadt. Feiern Sie die bisherigen Erfolge bei Käse und Wein.  Backen Sie Kuchen ! Bringen Sie ihre Gitarre oder das Akkordeon mit.  Oder die Mundharmonika. Und natürlich noch weitere Unterschriftenlisten…

Machen Sie endlich deutlich klar, dass es so nicht weiter gehen kann!

Sie haben all diese Rechte, für die Menschen andernorts auf der Welt gerade ihr Leben lassen.

Machen Sie endlich umfassend Gebrauch davon.

“Für Anstand und Moral gibts keine Paragraphen”.

Lesenswertes.  Gleich zweimal. Weil sowas auch von sowas kommt.

“Es fehlt die Bereitschaft (und der gemeinsame Wille), die richtigen Lehren zu ziehen.”

Mangelnde Bereitschaft? Ich glaube das nicht, sieht man sich all die “Drehtüren” an, durch die hier ein jeder schreitet. Und wenn Merkel für Ackermann und seine Gäste ein Diner im Kanzleramt (auf unsere Pappe) gibt,  dann kann von mangelnder Bereitschaft beim besten Willen nicht mehr die Rede sein.  Ich nenne das Dienstbarkeit.  Allerdings nicht dem Volke.

Die Woche

fängt gut an.  Danke, Herr Patalong.

Opgepaasst!

Um Unterzeichnung wird gebeten.  Infos hier.

Ge-gen-gra-de

Moin.  Presseschau.

Und noch ein Rückblick: Tagebucheintrag vom 11. September 2010.

Die um sich selbst kreisen.

Samstag, 11. September 2010, geschrieben von Mimi Müller

Ich bin gefragt worden, ob ich zu den Erstunterzeichner der Bürgerstiftungsinitiative etwas schreiben könne. Ja, kann ich. Aber damit wäre Ihnen nicht geholfen – wir alle müssen lernen, mit diesem Medium “internet” umzugehen. Mehr als bisher. Ich habe Ihnen ja bereits vorgemacht, wie das geht, das “Selbst-Herausfinden.” Nehmen Sie die Namen, kopieren Sie sie in eine Suchmaschine …

Die Netzwerke derer, um die es hier geht, sind auch so vielfältig und eng, daß Eine allein gar nicht Alle aufzeigen kann.  Wir müssen uns genauso “vernetzen” und zusammenarbeiten, wie unsere Unverantwortlichen es schon lange tun.  Wir werden zukünftig alle “ran” müssen, um uns dieser Hydra zu erwehren.

Sagen will ich Ihnen zumindest soviel:  Nahezu alle Erstunterzeichner rekrutieren sich aus dem Kreise der Bürgerstiftung, sind entweder im Vorstand oder im Aufsichtsrat – die, die Sie darin nicht finden, soweit ich bisher sah sind das 2, – bei denen bliebe zu prüfen, ob sie Aktionäre der gAG Bürgerstiftung sind.

Wir befinden uns die ganze Zeit zwar nicht im Rats – aber in einer Art “Kreissaal” – quasi der Vorhof des Burgplatzes.

Ob die hier in Frage stehenden städtischen Töchter, Vereine oder Stiftungen – überall werden Sie feststellen, daß Sie auf die selben Leute treffen.  Es dominieren Politik- und Wirtschaftsvertreter, die Interessenslagen sind politische und wirtschaftliche. Und insbesondere den seit geraumer Zeit wie Pilze aus dem Boden geschossenen Stiftungen kommt eine ganz besondere Bedeutung bei der Wahrnehmung politischer und wirtschaftlicher Interessen zu, auch wenn  “sozial und caritativ” in Erscheinung treten. Dies ist aber ein Thema, das später zu erörtern sein wird. Einstweilen gilt es nur festzustellen, daß wir dieser Caritas, für die man sich gern auch noch feiern lässt, gar nicht bedürften, wenn unsere Steuergelder nicht ständig für unsinnige und kostspielige “Leuchtturmprojekte” wie Stuttgart 21 oder, hier in Duisburg, Küppersmühle ua. zum Fenster hinausgeworfen würden – und zwar gegen den erklärten Willen der Bürger. Allein die Gehälter der Versorgungsgeschäftsführungsposten (samt dazugehörigem Fuhrpark) der städtischen Töchter würden ausreichen, die ein oder andere Stiftung überflüssig zu machen.  Und hätte der Herr Kulturdezernent darauf verzichtet, ausgerechnet die Bereiche, von der er vielleicht Ahnung gehabt haben mag, unter Schaffung weiterer Personalkosten  in eine “Bildungsholding”  “auszulagern” – hätten der Stadtbücherei vielleicht nicht sämtliche Mittel für Neuanschaffung gestrichen werden müssen. Herr Janssen mag leidenschaftlich kulturelle Neigungen haben, worin aber seine Qualifikation besteht, ausgerechnet in diesem Bereich so konzentriert tätig zu werden, vermag ich ohnehin nicht zu erkennen.

Aber über all das wird später zu reden sein. Im Augenblick gilt es wirklich nur, die Handlungstrukturen und Netzwerke zu erkennen – und für Alle sichtbar zu machen.

Mimi Müller mit Herz